Unsere Gewürzelfe Evi

Gewuerzelfe_evi

Ich möchte Euch jetzt endlich die Geschichte unserer Gewürzelfe Evi präsentieren.

Unsere Elfe wohnt schon seit langem in unserem Schaufenster in unserem Genussladen.

Eine liebe Freundin hat mir dann diese wunderschöne Geschichte dazu geschrieben:

Liebe Kunden, Gäste und Freunde von unserem zauberhaften Schwabes Genussladen, heute möchte ich ein kleines Geheimnis mit Euch teilen.

Macht es Euch gemütlich mit einer Tasse Tee und lasst mich Euch mitnehmen, in die Zauberwelt hinter die Kulisse von Schwabes Genussladen.

Wann alles begann, kann ich Euch gar nicht so genau sagen, nur das es ganz leise und versteckt anfing.

 

Es begann eigentlich schon als wir noch ein kleiner, ein wenig versteckter Gewürzladen waren. Jeder der vorbeikam wurde von diesem interessanten Duft eingehüllt. Wenn man danach gefragt hätte, was sie gerochen haben hätte man sicherlich unendlich viele verschiedene Antworten gehört. Von exotisch und orientalisch zu heimisch und weihnachtlich.

Wie Zuhause oder wie früher bei der Oma. Jeder hat andere Erinnerungen damit verbunden und nicht wenige wurden auch davon angezogen und haben dann unseren Laden betreten.

Das Angebot für unsere Kunden wurde im Laufe der Jahre immer größer und umfangreicher und beschränkt sich heute, seit unserem Umzug in die Stadtmitte, schon lange nicht mehr auf Kräuter und Gewürze, sondern beinhaltet auch, Öle, Kekse und vieles mehr.

Zur Weihnachtszeit gibt es zusätzlich noch den liebevollen hergerichteten Adventskalender und andere kreative Geschenkideen.

Es ist für jeden etwas dabei. Jeder wird mit viel Liebe beraten und einem Lächeln beschenkt. Wer Schwabes Genussladen & Teestube heute betritt, weiß wovon ich rede.

Oft wurde ich gefragt: „Wie hast Du es so weit gebracht, was ist dein Geheimnis?“ Und genau das möchte ich heute mit Euch teilen.

Wie gesagt, es fing ganz leise an.

An einigen Tagen bin ich morgens aufgewacht mit der Idee etwas Neues auszuprobieren. Also ging ich in meine kleine Zauberecke und fing an Neues zu konzipieren – eine neue Gewürzmischung oder eine köstliche orientalisch angehauchte Risotto Mischung. Der Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Wie gesagt, alles was ich hatte war die Idee etwas Neues zu schaffen. Vielleicht etwas, dass prima zu einem neuen Grillgericht passt.

Während ich anfing die verschiedenen Gewürze zusammen zu mischen schien es, also ob die richtigen Zutaten einfach vor mir standen. Und schon nach kurzer Zeit war ich fertig und begeistert von der neuen Kreation.

Ein anderes Mal hatte ich die Idee das Sortiment zu erweitern, mit etwas das wir so noch nicht haben und das unser Angebot noch bereichern könnte. Und noch am selben Tag betrat jemand den Laden und fragt ob ich Interesse hätte, deren Kekse anzubieten. Ich probierte sie und merkte, dass ist es, was ich in meinem Sortiment haben möchte und was perfekt dazu passt.

Zufall? Fügung?

Noch machte ich mir keine Gedanken darüber, sondern freute mich einfach.

Ich hatte solche Erlebnisse noch öfters und war stets erfüllt mit Freude. Ich nahm es nie als selbstverständlich und wusste es sehr zu schätzen, begann mich aber irgendwann zu fragen; Wie? Woher?

Dann begannen auch die anderen im Team davon zu erzählen, dass sie ähnliche wundervolle Vorfälle hatten.

Eine unserer zauberhaften Mitarbeiterin, nennen wir Sie heute mal Liliane, hat z.B., kurz vor Dezember, dabei geholfen die vielen Päckchen für die Adventskalender zu packen als sie feststellte, es ist ihr das Schleifenband ausgegangen. Sie schaute sich um und suchte überall – erfolglos. Sie begann schon ein wenig zu verzweifeln, es gab ja noch so viel zu tun und sie konnte auch nicht schnell los laufen um Neues zu holen, als sie erst einmal abgelenkt wurde. Ein Kunde betrat den Laden. Als dieser wieder ging und Liliane zurückkehrte zu dem Tisch mit den Päckchen, lag dort, hinter einer der Boxen, neues Schleifenband. Sie war sich 100% sicher, dass Sie dort vorher nachgeschaut hatte. Schmunzelnd und ein wenig an sich selbst zweifelnd machte sie sich weiter an die Arbeit.

 

 

Ein anderes Mal suchte Kiki, eine weitere meiner fleißigen Helferinnen ein bestimmtes Gewürz. Sie wusste, dass dies noch irgendwo sein müsse. Eine letzte Box.  Aber sie konnte es nirgends finden.

Ein wenig bedrückt erzählte sie mir später davon und wir gingen noch einmal gemeinsam ins Lager. Und da stand es, direkt vor uns. Vielleicht klingt es jetzt ein wenig unheimlich, aber das war es auf keinen Fall.  Im Gegenteil. All diese Erlebnisse und Situationen waren für uns eine kleine Sensation, hat es uns doch viel Zeit gespart und zu erfolgreichen und beliebten neuen Angeboten geholfen.

Aber bei solchen Vorkommnissen blieb es nicht…

Mehr als einmal hatte ich das Gefühl eine kleine unsichtbare Helferin zu haben. Was mir gerade in den Zeiten, wenn wir sehr viel zu tun hatten, ein wenig Erleichterung verschaffen hat.

 

Eines Abends, als ich mit meinem Team zusammensaß und wir uns darüber unterhielten was für wunderschöne Überraschungen dieser Art wir alle erlebt haben, fanden wir noch etwas ganz anderes heraus. Etwas, dass zuerst niemand aussprechen wollte, zu schüchtern und ein wenig an uns und unserem eigenen Verstand zweifelnd.

Jeder von uns hatte schon mindestens einmal einen Kunden oder eine Kundin, der oder die zu uns in den Laden kam mit dem Vorhaben, etwas zu kaufen aber nicht so Recht wusste, was.

Wir können gut beraten und unsere Kunden einschätzen was ihnen gefallen könnte und eigentlich suchen wir auch immer das Richtige dabei heraus, aber manchmal scheint es, dass unsere Ideen und Vorschläge nicht das sind, was der oder die Kunde*in möchte.  Aber in fast Fällen finden wir können wir am Ende helfen. Wir hielten es dann für den berühmtem Geistesblitz, aber als wir uns an diesem Abend darüber unterhielten, mussten wir uns eingestehen, dass es doch irgendwie mehr wie eine leise Stimme war, die uns die Idee ins Ohr geflüstert hat. Und wer hätte das gedacht, dass war dann auch das Richtige und wurde direkt mitgenommen.

Ich selber konnte auch ein sehr ähnliches Erlebnis dazu beitragen.

An einem luftig warmen Sommertag hatte ich eine Kundin, die nach einem Geschenk suchte für Ihre Nachbarin. Sie wusste nur leider gar nicht was und war sich noch nicht einmal sicher, ob sie der Nachbarin überhaupt etwas schenken möchte. Immerhin hatte diese ihr im letzten Mont nicht Bescheid gesagt, dass Sie eine Woche in den Urlaub fliegt. Und die nette Dame vor mir erzählte, wie sehr sie sich Sorgen gemacht hat.

Eigentlich hatten die Beiden bis dahin ein sehr gutes Verhältnis, also gehört es sich doch, dass man zu einem besonderen Anlass, wie dem runden Geburtstag, auch etwas Besonderes mitbringt- etwas anderes als nur den hübschen Blumenstrauß, den Sie selbstverständlich auch schon bestellt hat. In so einem Fall, muss man über die Enttäuschung mit dem Urlaub eben hinwegsehen können.

Ich habe also angefangen sie mit all meinem Charme und kreativen Idee zu beraten, aber die Dame konnte sich einfach nicht entscheiden.

Nachdem mir langsam die Ideen ausgingen, habe ich sie erst einmal noch ein wenig allein durch die Regale schauen lassen. Während ich dort stand, ihr zuschaute und dabei überlegte, was Sie der netten Nachbarin schenken könnte, sah die Dame auf einmal auf. Sie schaute über ihre rechte Schulter, als ob dort etwas oder jemand wäre. Dann wurde der Gesichtsausdruck erst fragend, als ob Sie jemandem zuhören würde. Es klang, als ob Sie mit jemandem rede und etwas sagte wie: „Wie bitte?“ Plötzlich änderte sich Ihr Ausdruck wieder und sie begann zu strahlen und sagte „Das ist es!“

Sie drehte sich zu mir um und fragte nach einem Präsentkorb, gefüllt mit einer bunt gemixten Variation von viele kleinen Proben. Tees, Gewürze und noch ein paar anderen Dingen. Sie wusste ganz genau welche Sorten und erklärte mir dabei wie welcher Tee zu welchem Gewürz passte und wie Sie es verpacken würde. Sie hatte ganz plötzlich sehr genaue Vorstellungen, wie das Geschenk gestaltet wird. Alles wird in ganz besonderen Mini Schatztruhe und in Mini Flaschenpost Flaschen verpackt. Dazu hatte Sie eine kleine Geschichte, von einem Leckermäulchen auf Reisen, das zu jedem Tee, jedem Gewürz und allen anderem eine kleine Geschichte hatte. Dadurch waren es keine Tees und Gewürze, die man „nur“ riechen und schmecken konnte. Wenn man sich auf die Geschichte einließ, konnte man auch emotional etwas damit verbinden und das Abenteuer miterleben. Sie wusste plötzlich jedes kleine Detail erklärte sie mir und ich war ganz überrascht von dieser plötzlichen Veränderung und Entschlossenheit, worüber ich ihr seltsames Verhalten einige Minuten vorher völlig vergaß. Als Sie ging versprach Sie mir noch wieder vorbei zu kommen, um mir Bilder von dem Geschenk zu zeigen, wenn es fertig ist und auch wie die Nachbarin darauf reagiert hat.

Nachdem sie den Laden verlassen hat, schaute ich ihr noch eine Weile lächelnd hinterher und fragte mich, was das jetzt Seltsames war.

Auch am Abend dachte ich noch lange darüber nach und wunderte mich, ob das etwas mit der kleinen Stimme zu tun hat, welche ich mir manchmal einbilde zu hören.

Einige Wochen später betrat eine andere Dame das Geschäft, sie hatte, wie sie mir erzählte, von einer Nachbarin zum runden Geburtstag ein fantastisches Geschenk bekommen. Ein Körbchen voller kleiner Proben aus einem wilden Mix von Tees und Gewürzen, die sie auf eine kleine Abenteuerreise mitgenommen haben. Die Kombination von diesen Proben war so wundervoll durchdacht und ebenso wunderbar und liebevoll verpackt. Sie zeigte mir sogar ein paar Fotos davon. Und das Beste daran, sie hatte doch so ein schlechtes Gewissen, dass sie ihrer Nachbarin gar nicht Bescheid gesagt hatte, dass sie eine Woche im Urlaub ist. Das alles kam so plötzlich, weil es eine Überraschung war, vorzeitig zu ihrem Geburtstag und dann kam sie gar nicht mehr dazu Bescheid zu sagen. Als sie den Abend vor der Abreise noch kurz vorbei gehen wollte, um sich zu verabschieden war die Nachbarin nicht zu Hause. Und wie es dann manchmal so ist, in all der Aufregung hatte sie ihr Handy vergessen. Das braucht sie ja auch eigentlich gar nicht so oft und sie war ja mit ihrem Mann unterwegs und der hatte sein Handy dabei. Nur leider hat er nicht die Nummer von der Nachbarin gespeichert. Und nachdem sie zurückgekommen sind, ergab sich keine Gelegenheit das alles zu erklären, bis zu diesem Geburtstag.

Seitdem hatte Sie auch schon ein paar von den leckeren Sachen probiert und wollte ihren neuen Lieblingstee nachkaufen.

Nachdem ich dem Team diese Geschichte erzählt hatte, wurde es erst einmal ruhig und alle dachten darüber nach. Und auch darüber, ob es wirklich sein kann, dass wir so viele glückliche Zufälle haben oder ob es da irgendetwas anderes gibt. Aber was?

Wir hatten die verrücktesten Ideen. Vielleicht hat es mit dem Vollmond zu tun. Oder mit der Konstellation der Sterne. Auch wenn wir alle darüber lachten, rechneten wir trotzdem nach. Das Ergebnis war aber, wie erwartet, dass weder der Mond noch die Sterne etwas damit zu tun haben.

Unsere Theorien wurden immer verrückter und als es dann doch schon spät wurde einigten wir uns darauf, dass wir das Rätsel, wenn es denn überhaupt eines ist, an diesem Abend nicht mehr lösen werden und gingen alle nach Hause.

 

Als ich im Bett war hielten mich die Gedanken an all die Geschichten, die wir heute erzählt haben, noch lange wach, bis ich dann doch endlich einschlief und die wildesten Träume hatte.

In den nächsten Tagen und Wochen kam das Thema immer mal wieder auf, insbesondere wenn jemand von uns mal wieder eines dieser magischen Erlebnisse, wie wir es inzwischen nannten, hatte.

Es erschien uns tatsächlich als ob da ein wenig gezaubert wird und weil das Wort verhext einen kleinen gruseligen Hauch hat, nannten wir es magische Momente.

Dann kamen der Herbst und damit auch die jährlichen Weihnachts- vorbereitungen. Eine Zeit, der von Beginn etwas Zauberhaftes anhaftet – also ich meine die Weihnachtszeit, weniger die Vorbereitungen.

Diese Zeit bedeutet, lange Tage und dadurch kurze Nächte mit viel Stress – aber im positiven Sinne. Wir haben Spaß daran und wollen alles rechtzeitig fertig haben. All die Geschenke vorzubereiten, zu verpacken und zu dekorieren, um unsere Kunden glücklich zu machen.

An einem solcher Tage war ich abends noch spät allein im Laden. Wir hatten bereits seit über eine Stunde geschlossen und die Anderen waren in den wohl verdienten Feierabend verschwunden. Ich wollte nur noch ein Regal neu einräumen, mit neuen Produkten und hübsch dekorieren. Dort sollten unsere köstlichen Wintertees mit ausgewählten Pralinen und Keksen ganz besonders gut zur Geltung kommen. Aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Egal wieviel ich hin und her räumte, ich war nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Dann hörte ich sie wieder. Diese mittlerweile sehr vertraute, feine, leise Stimme, die mir sagte, wie ich was hinstellen und verschieben könnte. Und rate mal… genau!  Nur ein paar Minuten später sah es einfach perfekt aus. Und was tat ich?! Vielleicht war es die Müdigkeit, aber ich antwortete der Stimme.

„Danke du unbekanntes magisches Wesen“

„Bitte. Ich helfe Dir gern“

„Wer oder was bist Du?“

„Ich bin die Evi. Ich bin eine Elfe.“

„Eine Elfe? Warum bist Du hier? Bei mir?“

Ich hatte kaum Gelegenheit mich zu fragen, ob ich jetzt verrückt werde, da begann Sie zu erzählen:

Evi ist eine Elfe ist, die sich dafür entschieden hatte, in der menschlichen Welt zu leben und die Menschen glücklich zu machen. Sie lebt bereits seit sehr langer Zeit unter uns und hat gesehen, mit wieviel Leidenschaft meine Familie den Gewürzladen aufgebaut hat und wie ich es übernommen und vergrößert habe. Familie ist der Evi sehr wichtig und so einen Familienbetrieb bewundert sie. Sie erkennt den Teamgeist und die viele fleißigen Hände und Helfer.

Evi findet es toll, wenn es noch Handarbeit gibt und Kreativität. Wenn nicht alles maschinell hergestellt wird und immer einheitlich sein muss. Nur durch die Handarbeit, kann die Liebe mit in die Produkte fließen, und das macht den Unterschied. Dadurch werden die Produkte zu etwas ganz Besonderem, etwas Einmaligen. Das ist der Grund, warum sie sich dazu entschlossen hat, bei uns zu bleiben.

Ich war sehr berührt von Ihrer kleinen Geschichte und fragte vorsichtig, ob ich Sie auch sehen darf.

Schweigen

Ich hatte schon Angst, ich hätte Sie durch meine Frage verscheucht, als Sie flüsterte:

„Ich bin sehr schüchtern.“

„Es ist ok. Wenn Du Dich dabei nicht wohl fühlst verstehe ich das. Aber ich bin auch ehrlich alleine. Hier ist niemand außer uns zwei.“

Wieder kurzes Schweigen –

„Na gut“

Und dann saß sie da. Zwischen den perfekt arrangierten Weihnachtstees, mit den dazu passenden Pralinen und Keksen.

Ich war etwas überrascht und wusste nicht so recht was ich sagen oder denken soll.  Bin ich vielleicht eingeschlafen und träum das alles nur? Und sind das die ersten Anzeichen, wenn man den Verstand verliert?

Evi schaute mich mit ihren großen Augen ängstlich und zugleich fragend an.

„Bist Du böse?“

Ich fand meine Sprache wieder, lächelte und antwortete.

„Auf keinen Fall, wieso soll ich denn böse sein? Ich kann es nur nicht glauben, dass das hier wirklich passiert“

„Hmmm, ja, das kann ich verstehen. Aber Du gewöhnst Dich daran. Also, das heißt, wenn ich bleiben darf“

Ich entspannte langsam und lächelte weiter.

„Natürlich darfst Du bleiben. Ich fühle mich sehr geehrt, dass Du bei uns bist“

Wir unterhielten uns noch eine Zeitlang, während ich aufräumte und sie mir dabei half. Ganz besonders lustig fanden wir, dass wir fast denselben Namen haben. Wir redeten, wie sehr Sie wir uns, also das Team und ich, über Ihre Hilfe und Unterstützung gewundert haben – dass wusste sie natürlich, denn sie hatte einige unserer Unterhaltungen mit angehört. Und sie erzählte mir, wie sie sonst Ihre Tage verbrachte.

Irgendwann musste ich wirklich nach Hause und schlafen, aber nicht bevor wir uns darauf geeinigt hatten, dass wir den Anderen vorerst nichts verraten. Es sollte eine Weihnachtsüberraschung werden

Und so taten wir es.

Es war aber gar nicht so einfach sich an die Abmachung zu halten. Es fiel mir schwer mit niemanden darüber zu reden. Einzig die Vorfreude auf die große Überraschung, wenn wir den Anderen von Evi erzählen, half dabei, dass ich durchhielt und mir nichts anmerken ließ.

Und dann war es endlich soweit.

Wir hatten unsere Weihnachtsfeier. Als alle da waren und wir die ersten Leckereien, die jeder vorbereitet und mitgebracht hatte, genossen haben, habe ich die großen Neuigkeiten verraten.

Erst dachten alle ich mache einen Scherz oder ich spinne jetzt total, bin überarbeitet. Erst als Evi sich den anderen zeigte glaubten Sie mir. Zu Anfang hat Evi ein wenig gezittert vor lauter Aufregung und Nervosität. Aber als ich Sie dann ganz vorsichtig auf meine Hand setzte, wurde sie ruhiger.

Die Reaktionen vom Team waren unbezahlbar. Vom Unglauben und riesiger Freude bis zur Sprachlosigkeit, alle Emotionen und Reaktionen waren dabei. Als der erste Schock vorbei war, begannen die Fragen. Und es waren viele Fragen. So viele, das Evi irgendwann ganz erschöpft war und erst einmal wieder verschwunden ist, um sich auszuruhen.

Natürlich kam Sie wieder zurück.

Und seit diesem Tag ist die kleine Elfe festes Mitglied in unserem Team, und nicht mehr wegzudenken.

Unsere kleine tüchtige, schüchterne Evi – obwohl, so schüchtern ist sie gar nicht mehr.

Wir haben mit der Zeit schon viel über sie gelernt. Sie ist vor allem experimentierfreudig und eine Genusselfe. Darum fühlte Sie sich auch von dem Genussladen so angezogen, als sie das erste Mal von diesem exotischen Duft umhüllt wurde. Und sie ist eine kleine Teeliebhaberin. Es ist so niedlich, wenn Sie ihre Teezeremonie mit diesem winzigen Teegeschirr durchführt.

 

So nun kennst Du unser magisches Geheimnis. Obwohl, ein Geheimnis ist es ja gar nicht mehr, seit Evi in unser Schaufenster eingezogen ist. Unsere liebenswürdige und ein klein wenig verrückte Elfe Evi.

 

Und wer weiß, vielleicht entscheidet sie sich ja eines Tages dazu, auch Dir ins Ohr zu flüstern, wenn Du dich mal wieder nicht entscheiden kannst, welches Geschenk für deine Liebsten das Richtige ist.

 

Hört ganz genau hin, wenn Ihr das nächste Mal bei uns seid.

 

Eure

Eva

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